Junggeselle Abschied

Wenn ein Junggeselle „zünftig“ seinen Abschied feiert und mit Freunden und Kumpels auf eine „letzte“ große Tour geht, ist es doch so dass hier längst nicht mehr so „ausgelassen“ gefeiert wird, wie es in der Vergangenheit in der „Junggesellenwelt“ üblich war. „Bald beginnt der „Ehe-Muff“, drum auf zum letzten Mal in den Puff!“ Dieses „Motto“ lässt sich sicher nur noch selten ein „Junggeselle“ auf seine Abschiedsparty schreiben, wenn er dabei ist zu heiraten und sich noch einmal mit Freunden austoben will. Viel eher findet man sich da sicher noch einmal in einer Table-Dance-Bar ein oder sucht sich ein vergleichbares Lokal. Im vergleich zu „früheren“ Traditionen, verläuft heute so mancher Junggesellenabschied der Herren recht zahm.

Ganz anders ist es natürlich mit so einem Abschied, wenn eine Frauenrunde zum Feiern geht. Hier hat sich die Ausgelassenheit sicher etwas gesteigert. Die dabei auch noch um so „drastischer“ wirkt, wenn man betrachtet, dass manche Herren ihren Junggesellenabend einfach in einer Kneipe um die Ecke feiern. In einen Ruhestand kann sich sicher kein „Junggeselle“ verabschieden. Denn meist liegt vor diesen Leuten noch vieles, war getan und erledigt werden muss.

Je nach dem wie alt der Junggeselle ist, kann der Junggeselle auch zu der einen oder anderen Tradition verpflichtet werden. Bei den Herren ist es die Rathaustreppe, die gefegt werden muss und bei den Damen die Türklinken, die geputzt werden müssen. Aber natürlich gibt es für diese Party auch viele andere schräge und weniger schräge „Mottos“, mit denen man losziehen kann.

Meist trägt die Partygesellschaft, dieses Motto auch groß auf den dafür gefertigten T-Shirts spazieren. Von Sprüchen, wie: – Ein letzter Abend in Freiheit! über: – Ich bekomme lebenslang! Oder auch mal der Sträflingslook oder ein „Unterschriften-T-Shirt“ gibt es viele Möglichkeiten, sein Motto „durch den Abend“ zu bringen.