Beamte vorzeitiger Ruhestand

Wenn der Vorzeitige Ruhestand für Beamte ansteht, liegt dass längst nicht immer daran, dass sich jemand, mit einer etwas niedrigeren Rente, ein bequemes Leben machen möchte. Denn auch in den „Büro-Berufen“ der Behörden, kann es oft sehr stressig zugehen, was die Gesundheit stark beeinträchtigt und zu einer „Arbeitsunfähigkeit“ führt. Sicher wird man solche „Burn-Outs“ eher in der freien Wirtschaft finden, weil Menschen sehr viel mehr durch das Arbeitsleben gejagt werden.

Trotzdem kann es auch dem einen oder anderen Beamten passieren, dass die Gesundheit aus verschiedenen Gründen nicht mehr mitspielt und ein Arbeiten nicht mehr möglich ist. Beamte die aus gesundheitlichen Gründen in den vorzeitigen Ruhestand gehen, sollten aber trotzdem nicht „mit der Gesundheit“ verabschiedet werden. Auch wenn eine „Krankheit“ der Anlass für den Ruhestand ist, sollte man doch möglichst bei der Verabschiedung darauf verzichten, dieses Thema anzubringen.

Hier sollte man vor allem die „Leistungen“ und ggf. besondere „Ereignisse“ aus dem vergangenen Berufsleben, die besonders gut gemeistert wurden. Hier sollte eher im Vordergrund stehen, was der jeweilige Beamte in seinem „Arbeitsleben“ geleistet hat. Denn schließlich hat es diese Zeiten auch gegeben und wer eventuell einen „anstrengenden“ Ruhestand vor sich hat, braucht sicher jede Motivation, die es geben kann.

Ein vorzeitiger Ruhestand hat für einen Beamten immer auch einen gewissen negativen Beigeschmack, weil viele Menschen der Auffassung sind, dass sie einfach zu „wenig“ für ihr Geld hätten tun müssen. Aber dass sollte man auch mal von einer anderen Seite betrachten. Denn längst verdienen staatliche Angestellte und Beamte nicht mehr so gut, wie in der Vergangenheit. Aber sicher möchte es niemand darauf ankommen lassen, dass man bei der Bearbeitung von Anträgen nicht nur die „Gebühren“ der Behörde bezahlen muss, sondern auch die „Gebühren“ für den Beamten.