Abschied Lehrerin

Auch für eine Lehrerin, ist heute der Abschied von einer Schule und ihren Schülern, längst nicht mehr von dem „Ich werd’ euch vermissen!“ begleitet. In vielen Regionen in Deutschland gibt es engagierte Lehrer, die sich ihr gesamtes Berufsleben damit auseinander gesetzt haben, ihren Schülern etwas beizubringen.

Sicher gibt es Schulen, in denen eine Lehrerin ganz froh ist, wenn sie nicht mehr hin muss. Aber es gibt auch Schulen, in denen es für jede Lehrerin sehr schwer ist, den jährlichen Abschied von Schülern zu „feiern“. Besonders Schüler der so genannten „Förderschule“, haben oft einen ganz besonderen „Bestandteil“ im Unterricht, der Ihnen nur wenige Perspektiven für die Zukunft lässt. Hier wird oft sogar schon im Unterricht, darauf vorbereitet, wie man als „Förderschüler“ später am Besten mit HarzIV und vergleichbaren Sozialleistungen zurechtkommt.

Dabei werden nicht nur die verschiedensten „Leistungen“ sehr genau durchgerechnet, sondern auch alles, was man sonst so dazu wissen muss. Es ist sicher für jede Lehrerin, die arbeitet um jungen Menschen eine Perspektive bieten zu können, sehr schwer, den Schülern sagen zu müssen, dass sie keine Chance haben werden, eine Ausbildung zu machen oder einen Beruf auszuüben. Ein Schulabschluss, ist hier oft davon begleitet, dass kein einziger Schüler eines Jahrgangs mit einem Ausbildungsvertrag, die Schule verlassen kann.

Die Welt dreht sich immer schneller und man kann in der Wirtschaft vielen Menschen einfach nicht mehr die Zeit geben, sich auf einen Beruf vorzubereiten, die sie im Einzelfall ggf. brauchen würden. Die vielgelobte „Flexibilität“ die sich auf dem Arbeitsmarkt breit macht, betrifft dabei viele Dinge, nur nicht den Umgang mit Mitarbeitern, die unter speziellen Vorraussetzungen ebenfalls viele Dinge leisten können. Die Forderung nach Flexibilität, liegt dabei nur bei den Arbeitnehmern. Bei den Arbeitgebern ist sie selten zu finden und macht damit, vielen Menschen das Leben schwer.