Verabschiedung Ruhestand Text

Die Verabschiedung in den Ruhestand, stellen sich viele Redner so vor, dass sie einfach einen Text entwerfen, den sie dann bei einer Feier vorlesen oder sogar „vorlesen lassen“. Das mag im Prinzip auch möglich sein, aber besonders persönlich ist das sicher nicht. Besonders wenn Mitarbeiter lange Jahre ihre Arbeitskraft und Motivation in ein Unternehmen gesteckt haben, kann man sich auch als Chef mal etwas mehr „Mühe“ geben, wenn ein langjähriger Mitarbeiter in den Ruhestand geht.

Zu den Dingen, die man dafür braucht, gehören sicher auch Informationen, die man zu dem Mitarbeiter und seiner Leistung zusammentragen kann. Gerade wenn man jemanden in den Ruhestand verabschieden möchte, soll es ja auch zumindest ein netter Abschied werden. Der Mitarbeiter wird ja nicht „wegen Faulheit“ gefeuert, sondern hat bereits eine Leistung für das Unternehmen erbracht. So eine Verabschiedung kann man zumindest als Arbeitgeber sicher auch dafür nutzen, um seine „verbleibenden“ Mitarbeiter weiter zu motivieren. Wenn die „Angestellten“ noch einmal „verdeutlicht“ bekommen, dass ihre Leistung nicht nur „bezahlt“ sondern auch gewürdigt wird, werden sie auch wesentlich motivierter an ihre Aufgaben gehen.

Anders als man meinen mag, ist das „Zahnpasta-Grinsen“ und das „Marktschreier-Lob“, das man vor allem in Vermarktungsfirmen verwendet, gar nicht so motivierend, wie viele Arbeitgeber denken. Für viele Mitarbeiter, sind solche Auftritte nicht nur unglaubwürdig, sondern auch ziemlich unangenehm. Auch in einem großen Unternehmen können sich einzelne Vorgesetzte sicher eine halbe Stunde Zeit nehmen und „nachschlagen“, was den ein Mitarbeiter, der in den Ruhestand geht, so alles geleistet hat. Das sind Punkte, die man dann auch entsprechend bei einer Verabschiedung vorbringen kann.

Gibt es zum Beispiel Kollegen, die besonders lange mit so einem Mitarbeiter zusammen gearbeitet haben, kann man sich auch hier gut informieren, wenn man mehr Details zu einem Mitarbeiter haben möchte. Damit ist es auch in einem großen Unternehmen durchaus möglich, einen Mitarbeiter mit einer sehr persönlichen Note in den Ruhestand zu verabschieden. Ein verallgemeinerter Text, der nicht auf die individuelle Situation eingeht, wird sofort erkannt und sicher von keinem Mitarbeiter besonders ernst genommen, geschweige denn als „motivierend“ empfunden.