Gedicht Vorruhestand

Ein Gedicht Vorruhestand zu entwerfen und vorzutragen, erfordert schon gewisses Einfühlungsvermögen, denn sehr wahrscheinlich ist diesem Ereignis schon eine Geschichte vorausgegangen, die Vorruheständler nicht unbedingt angenehm war. Geht der Mensch nicht gern in den Ruhestand, sollte man nicht mit zuviel Rührseligkeit in der Wunde herum stechen. Besser wäre eine gewisse Portion Humor und Neid, im positiven Sinne. Dies könnten Sie so in etwas gestalten:

Einer Menge Zeit siehst Du entgegen.
Mensch, erkennst Du diesen Segen?
Fußball, Grillen – wann Du magst,
weil Du Dich nun nicht mehr plagst!

Allerdings muss es auch Anerkennung geben, dies aber sollten entweder Kollegen oder Vorgesetzte übernehmen. Wenn jemand in den Vorruhestand geht, hat er ja schließlich doch schon ein Arbeitsleben erfüllt, und da reicht ein Gedicht Vorruhestand allein bei weitem nicht aus!

Ein angemessener Abschied mit Worten der Auszeichnung und des Dankes gibt viel mehr, als es zum Beispiel eine Prämie täte, die es aber oben drauf sicherlich geben sollte. Mag sein, dass es Menschen gibt, denen Worte nichts bedeuten, oder die vorgeben, sie bedeuteten ihnen nichts, aber ich bin sicher, dass jeder etwas für sich daraus mitnimmt.

Den jungen Menschen, die der Verabschiedung beiwohnen dürften dankbare, anerkennende und lobende Worte doch ungeheurer Ansporn sein, außerdem wird Ihnen so deutlich gemacht, was von einem Arbeitnehmer erwartet wird.