Abschiedsgedicht Kollege

Geht ein Kollege in den Ruhestand kann man das Abschiedsgedicht für so einen Fall, nach ganz verschiedenen Themen ausrichten. Als Erstes wird sicher das „Teamwork“ und die Art und Weise, wie jemand gearbeitet hat, gerne als Thema genommen. Aber es kann auch durchaus Alternativen geben, bei denen es um „bevorzugte“ Arbeitsgebiete oder auch besondere Hobbies des angehenden Ruheständlers geht. Es muss kein „ganzes“ Abschiedsgedicht werden, denn auch ein kleiner Spruch, in einer Rede, kann diese wesentlich aufpeppen.

1.) Der Hannes der fuhr gern zu Damen und Herren. Ob fern, ob nah, für seine Kunden war er der Schnellste und immer da.

2.) Kollege, heut musst Du gehn! Doch hoffen wir alle, dass wir uns gelegentlich einmal wieder sehen!

3.) Wenn ein Kollege geht und ein anderer kommt, fragt man sich prompt: „Kann dass den sein? Ein anderer nimmt diesen Platz doch nun ein!“

4.) Wer war das? Wer ist es gewesen? Schickt den … in die Rente los und uns einen Kloß!

 

5.) Hannes, Kalle und der Peter, schaffen täglich Meter um Meter. Doch das wird bald nicht mehr sein. Denn der Kalle, der rutscht heut, in das Rentenalter hinein.

Ein einfacher Satz kann da schon oft reichen, um eine Idee für ein ganzes Gedicht zu bekommen. Denn letztendlich ist es so, dass man immer nur „selbst“ ein Gedicht verfassen kann, wenn man es zu einem bestimmten persönlichen Anlass vortragen möchte. Es spricht aber auch nichts dagegen, wenn man sich ein „Gedicht“ umschreibt, das ursprünglich für einen anderen Zweck gedacht war.

Eigentlich braucht man hier oft nur wenige „Worte“ auszutauschen, um dem Gedicht ein ganz neues Gesicht zu geben. Damit kann man ein Gedicht, dessen „Rhythmus“ einem gefällt auch für verschiedene Gelegenheiten verwenden. Man muss sich nur etwas darauf vorbereiten.