Abschied Firma

Abschied Firma

 

Der Abschied von einer Firma, wird sicher dem einen oder anderen Arbeitnehmer nicht ganz so leicht fallen, wie man meinen möchte.

 

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Denn auch in den großen Betrieben, gibt es immer wieder Menschen, die sich mit der Arbeit eines Unternehmens identifizieren und diese als eine Art Lebensinhalt betrachten. Umso schlimmer ist es, wenn diese Mitarbeiter dann Abschied von der Firma nehmen müssen, weil diese geschlossen oder verlagert wird. Das Beste Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit, wird wohl sicher Nokia sein. Hier hat man nicht nur die Arbeitsplätze der Mitarbeiter verlagert, sondern diese auch noch wenige Wochen vor dieser Veröffentlichung, zu Mehrarbeit angehalten, weil es so viel zu tun gab und auch Gewinne erwirtschaftet wurden. „NOkia!“ und ähnliche Sätze waren da, sicher nicht nur nett, gegenüber dem Unternehmen.

 

 

 

 

Aber allein die Vorstellung, dass man noch Monate lang, für ein Unternehmen arbeiten muss, von dem man sich betrogen fühlt, ist doch schon sehr gruselig. Abgesehen von der Tatsache, dass so etwas sicher auch nicht zum Betriebsklima beiträgt.

 

 

Keiner der Mitarbeiter, die in Kürze ihren Abschied von dem Unternehmen, bekommen werden, möchte das auch feiern. Auch wenn einige das Glück haben werden, in ein Unternehmen übernommen zu werden, in dem sie weiter in ihrem Beruf arbeiten können, wird es sicher aber auch für viele bedeuten, dass sie sich durch ihr Alter oder auch durch andere Gründe, nur noch auf einen „Ruhestand“ einstellen können, auf den sie sich nicht wirklich freuen können.

 

 

Viele Mitarbeiter großer Unternehmen, mussten sich schon einmal mit so einem „Sozialplan“, der von den Gewerkschaften ausgehandelt wurde, auseinander setzen. Dass diese jedoch keine Garantie für einen neuen Job sind, ist sicher ebenfalls den meisten Menschen klar. Dazu kommt aber auch noch, dass sich viele Mitarbeiter auch relativ „nutzlos“ fühlen, wenn sie auf so eine Weise aus einem Unternehmen fliegen. Das ist keine Art und Weise, wie man mit Menschen umgehen sollte. Denn mehr als die Tatsache, dass Nokia schließt, hat die Menschen aufgeregt, wie sie es getan haben.

 

 
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